Winter-Meditation: „Atme das Licht der Kerze“
Hej ihr Lieben
Wenn eine Flamme dich zurück ins Herz führt
Der Winter lädt uns ein, langsamer zu werden, tiefer zu atmen und wieder mehr in die innere Welt einzutauchen. Oft spüren wir gerade in dieser Zeit eine gewisse Schwere – das Licht draussen fehlt, die Tage sind kurz, der Körper sehnt sich nach Ruhe und die Gedanken drehen sich schneller als uns lieb ist. Genau hier beginnt die Magie der Kerzenmeditation.
Eine Kerzenflamme ist nicht nur Licht. Sie erinnert uns an Wärme, an Präsenz und an die ruhige Kraft, die in uns lebt. Diese Meditation ist eine Einladung, für ein paar Minuten allem Lärm zu entkommen und in eine Lichtquelle zu schauen, die nie bewertet, nie fordert – nur da ist.
Warum Kerzenmeditation so wirksam ist
Flackerndes Licht beruhigt den Geist. Es wirkt wie ein sanfter Fokuspunkt, der die Aufmerksamkeit bündelt und das Nervensystem entspannt. Die Wärme der Flamme erzeugt gleichzeitig ein Gefühl von Geborgenheit, das wir im Winter oft vermissen.
Eine Kerzenmeditation erdet. Sie macht weich. Sie öffnet den Brustraum – emotional und körperlich.
Die Meditation: Atme das Licht
Eine Kerze entzünden
4–5 tiefe Atemzüge nehmen
Die Flamme betrachten
Beim Einatmen das warme Licht in den Brustraum ziehen
Beim Ausatmen Schwere loslassen
Innerlich sagen:
„Ich trage Licht in mir.“
Bleibe 3–5 Minuten in dieser Verbindung.
Wie du die Wirkung vertiefst
Lege eine warme Hand auf dein Herz.
Atme länger aus als ein.
Lass dein Gesicht weicher werden.
Lass all die Anspannung von dir abfliessen.
Ein sanfter Abschluss
Wenn du die Augen schliesst, bleibt die Flamme in dir. Das Licht, das du eingeatmet hast, begleitet dich durch deinen Tag oder durch deinen Abend. Du musst nicht perfekt sein, nicht „vollständig entspannt“. Es reicht, dass du für einen Moment da warst.
Du bist Licht. Immer.
Jessie