Meditation & Pranayama
Meditation ist ein ganzheitliches und bewusstes zur Ruhe kommen indem wir mit unserer Achtsamkeit im gegenwärtigen Augenblick (im hier und jetzt) ankommen. Den Geist still werden lassen. Den Atem unbeeinflusst kommen und gehen lassen und mit unserem Bewusstsein unser Wesen beobachten. Mit den Tiefen unseres SEINS in Kontakt kommen. Ganz liebevoll und urteilsfrei - Wahrnehmen - Gewahr sein. Wann immer ein neuer Gedanke auftauchen möchte, schauen wir hin und lassen ihn ohne Anhaftung weiter ziehen. So wie beim ins Wasser werfen eines Steins. Die Wellen werden sich allmählich von alleine beruhigen und die Wasseroberfläche wird wieder klar & glatt. So wird es in uns ruhiger, Stille und Frieden kehren ein.
Pranayama (Sanskrit, m., प्राणायाम, prāṇāyāma) ist das vierte Glied des Raja Yoga (bzw. Ashtanga Yoga oder Kriya Yoga) nach den Yoga-Sutras von Patanjali und bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen.
Die yogischen Atemübungen helfen uns, zurück zu einer natürlichen Atmung zu finden. „Prana“ heisst Energie, „Ayama“ bedeutet „Kontrolle“. Mithilfe der Atemübungen lernen wir, unseren Atem wieder bewusst wahrzunehmen und zu steuern – und so unsere Lebensenergie zu aktivieren und zum Fließen zu bringen.
Eine tiefe und ruhige Atmung steht in grossem Zusammenhang mit einem ausgeglichenen, ruhigen Geist. Zudem werden die Muskeln und Organe mit der richtigen Atmung entspannt. Durch Pranayama finden wir zu unserer natürlichen, gesunden Atmung zurück und lernen, diese auch im Alltag bewusster wahrzunehmen. Pranayama kann als Brücke zwischen Körper und Geist angesehen werden und ist deshalb eine gute Vorbereitung zur Meditation.
„wenn die Wellen, die der
Verstand schlägt, sich legen,
wird das Wasser klar, und das Bewusstsein auf dem Grund des
Sees kann sich entfalten“